Angebot » Supervision und Coaching » Gruppensupervision » Psychoanalytische Basics
|
Eigen-Arten im Betrieb - Mind Map der Seele |
||
![]() ![]() ![]() ![]()
![]()
![]() |
|
Die Psychoanalyse als Basis für das Verstehen von Persönlichkeitsstrukturen und Verhaltensmustern zeigt, dass hinter einem bestimmten Verhalten unbewusste, nicht ohne weiteres zugängliche Bedeutungen verborgen liegen können, die es aufzudecken und zu verstehen gilt. Sie lernen, mit ihnen umzugehen, mögliche Blockaden zu lösen und Prozesse wieder zum Fließen zu bringen. Psychoanalyse ist mehr als Freud, Couch und Therapie. Sie werden schnell feststellen, dass ein Ausflug in die Psychoanalyse den Blick über den beruflichen Tellerrand ermöglicht und den Alltag in einem anderen Licht erscheinen lässt. Das bringt auch Vergnügen! Die Theorien und Methoden der Psychoanalyse helfen uns, die Eigen-Arten von Menschen und Alltagssituationen besser zu verstehen. Wer in verantwortlicher Position mit Menschen zu tun hat, ob in Beratungsprozessen oder in der Personalführung, für den ist das Wissen um die Grundlagen und die Methoden der Psychoanalyse ein wichtiges Instrument, um zwischenmenschliche, innere und institutionelle Konflikte und psychosoziale (Gruppen-)Prozesse zu verstehen. Die Supervisionssitzungen beginnen immer mit einem Theorie-Input. Anschließend übertragen wir in der Fallarbeit die Theorie auf Ihre mitgebrachten Situationen. Die letzte Sitzung ist thematisch offen und vorgesehen für Themen, die im Laufe des Prozesses aufscheinen. Die Struktur der Sitzungen ist so aufgebaut, dass die anwendung der Theorie kontinuierlich eingeübt und vertieft wird.
Themen und Termine1. Widerstand und Abwehrmechanismen Die Fähigkeit, ein unangenehmes Erlebnis zu verdrängen, ist für unseren Alltag wichtig. Solche unbewussten Abwehrvorgänge dienen dem Schutz des seelischen Gleichgewichts. Abwehrmechanismen wie Regression, Projektion, Verdrängung, Verleugnung sind als unbewusster Bewältigungsmechanismus zu verstehen. Die Kehrseite: wo abgewehrt werden muss, wird dem bewussten Bewältigen von Situationen und Anforderungen ein Widerstand entgegengesetzt, die Handlungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Wie kann man Widerstände und Abwehrmechanismen bei sich und Anderen erkennen und angemessen damit umgehen? Termin: Montag, 18.April 2011; 18:00 - 21:00 Uhr
2. Übertragung und Gegenübertragung In menschlichen Beziehungen geschieht viel, ohne dass es den Beteiligten bewusst ist oder von ihnen gesteuert wird. Das Konzept von Übertragung und Gegenübertragung hilft, unbewusste Beziehungsdynamiken zu verstehen. Wenn es gelingt, die unbewussten Anteile „nach oben" zu holen, stehen sie zur Verfügung. Termin: Mittwoch, 06. Juli 2011; von 16:00 - 19:00 Uhr
3. Persönlichkeitsstrukturen nach Riemann Wer mit Menschen arbeitet, hat es mit vielfältigen Persönlichkeiten zu tun, die sehr unterschiedliche Fähigkeiten, Eigenschaften und Grenzen haben. Riemann bietet mit seinem Persönlichkeitsmodell Möglichkeiten zur Orientierung und Einordnung. Wir vermitteln Grundlagen für einen sicheren, professionellen und adäquaten Umgang mit Menschen in Arbeits-und Rollenbezügen. Handlungsleitend ist dabei die Frage, was veränderbar ist, was anzuerkennen ist und womit man sich abfinden muss. Termin: Mittwoch, 10. August 2011; von 17:00 - 20:00 Uhr
4. Moderne Objektbeziehungstheorie Der Mensch hat ein angeborenes Bedürfnis nach Beziehung und Bindung - auch im beruflichen Alltag. Die frühen Erfahrungen bilden sich in der Psyche als „innere Objekte" ab und strukturieren später die Wahrnehmung der Außenwelt und die Wahrnehmung der eigenen Interessen. Die Objektbeziehungstheorie hilft dabei, den Menschen weitgehender in seinen Beziehungsstrukturen zu verstehen. Wir beschäftigen uns mit folgenden Fragen: weshalb spalten Menschen bestimmte Anteile oder Aspekte ihres Seins auf? Wie geschieht das und wie lässt sich dies bewusst machen? Wie kann man damit verstehender und gelassener umgehen? Termin: Mittwoch, 28. September 2011; von 17:00 - 20:00 Uhr |